
In der Ausstellung „No Single View“ in der Villa Stuck erwartet die Besucher:innen eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Erinnerung, Geschichte und unterschiedlichen Perspektiven. Im Mittelpunkt steht Mary Stuck, die Tochter Franz von Stucks, deren Leben die Künstlerin Ilit Azoulay aus verschiedenen Blickwinkeln neu erzählt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Drei-Kanal-Videoinstallation MARY, in der zahlreiche unterschiedliche Erscheinungsformen Marys auftreten. Ergänzt wird sie durch Fotocollagen, historische Fundstücke und räumliche Installationen in den ehemaligen Privaträumen der Familie Stuck. Dabei verschwimmen bewusst die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart. Besonders spannend ist der Einsatz von generativer KI, durch den Erinnerung als etwas Veränderliches und immer wieder neu Konstruiertes erfahrbar wird. Die Ausstellung lädt damit dazu ein, vermeintlich eindeutige Geschichten zu hinterfragen und selbst unterschiedliche Perspektiven einzunehmen.
Anschließend gemeinsames Dinner auf Selbstzahlerbasis. Location wird noch bekannt gegeben!