Frauen verbinden@OutDoor by ISPO

Rund 80 Frauen aus dem Netzwerk Frauen verbinden der Messe München haben sich am Mittwoch anlässlich der OutDoor by ISPO zum Networking Frühstück auf dem Messegelände getroffen.

Messechef Klaus Dittrich stellte den Frauen das neue Messe-Konzept persönlich vor: „Wir haben den Anspruch, Outdoor in allen Facetten zu zeigen, wir wollen Fachleute wie Endkonsumenten gleichermaßen inspirieren.“

Die Netzwerk Gründerinnen Monika Dech und Margit Dittrich präsentierten den Teilnehmerinnen die beiden Hauptredner des Tages und hatten gleichzeitig gute Nachrichten mit im Gepäck: das erfolgreiche Frauennetzwerk wird ausgeweitet auf Berlin und Hamburg, erste Veranstaltungen finden in beiden Städten im September 2019 statt.

Bei den Impulsvorträgen und anschließenden Rundgängen über die OutDoor trafen die Netzwerk-Teilnehmerinnen auf zwei Unternehmerinnen, die über ihren Werdegang, ihre Werte und Führungskultur referierten: Dr. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin des Outdoor-Ausrüster Vaude stellte den Teilnehmerinnen ihre Unternehmensphilosophie vor. Sie berichtete über ganzheitliche Nachhaltigkeit in allen Facetten des Unternehmens: Menschen, Wirtschaft und Umwelt. Vaude hat nachhaltige Innovation als Mission formuliert und stellt das Unternehmen am Standort klimaneutral auf, der anfallende Rest wird über C02 Footprint-Rechner kompensiert. Seit 2001 arbeitet das Unternehmen mit dem Umweltstandard bluesign®, der die gesamte textile Wertschöpfungskette kontrolliert, als erstes Outdoor-Unternehmen wurde Vaude nach EMAS öko-zertifiziert. „Auch in Zukunft werden wir unsere Umweltleistung verbessern und haben uns das Ziel gesetzt, die gesamte Produktpalette Schritt für Schritt maximal umweltfreundlich herzustellen“, sagte von Dewitz. Für die Mitarbeiter engagiert sich Vaude mit einer Biokantine, einem Betriebskindergarten und E-Bikeparkplätzen. Das Unternehmen weise aktuell einen Frauenanteil in Führungspositionen von 43% und eine Teilzeitquote von 50% auf, berichtet von Dewitz. „Wir versuchen immer wieder neue Lösungen zu finden und mobilisieren hier alle Kräfte“. Dies funktioniere nur im Rahmen einer Vertrauenskultur, sagte die Unternehmerin aus Tettnang am Bodensee.

Geschäftsführerin Waltraut Lenhard vom Sportartikel- Hersteller Leki berichtete in einem sehr persönlichen Vortrag über ihren Werdegang im Unternehmen. Den Teilnehmerinnen gibt sie ihre Lektionen aus sieben Jahren in leitender Funktion mit auf den Weg: „Es gibt immer Lösungen. Es ist möglich, als mittelständisches Unternehmen etwas zu bewirken. Wir sind eine Marke des Vertrauens geworden, nur damit schafft man es zu wachsen - man kann immer mehr bewirken, als man denkt“.