22.
Dez
Türchen 22: Tanja Graf - „Autoren Live erleben" mit einem Abendessen im Anschluss an die Veranstaltung

Bitte geben Sie bei der Bewerbung für dieses Türchen Ihren Wunschtermin an.
Wir verlosen 3x2 Karten zu folgenden Veranstaltungen im Literaturhaus München und laden die Gewinner jeweils zu einem Abendessen im Anschluss an die Veranstaltungen, zusammen mit den Autoren und/oder Bühnengästen:

MI 16. Januar 2019
»AFROTOPIA«
FELWINE SARR IM GESPRÄCH MIT BÉNÉDICTE SAVOY
Moderation: Kia Vahland (SZ)
Felwine Sarr, Ökonom aus dem Senegal, ist einer der meist diskutierten Denker Afrikas. Vehement fordert er die endgültige Entkolonialisierung des Kontinents. Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy (zurzeit im Beratungsstab von Emmanuel Macron) gehörte der Expertenkommission des Berliner Humboldt-Forums an, bis sie scharfe Kritik an der Provenienzaufklärung des Hauses übte. Zwei führende Intellektuelle diskutieren über Kolonialkunst in westlichen Museen und ein neues afrikanisches Selbstbewusstsein.

MO 28. Januar 2019:
»DIE DIKTATUR DER KONZERNE«
EIN ABEND MIT THILO BODE
Internationale Konzerne zahlen keine Steuern, schädigen die Umwelt, verstoßen gegen Menschenrechte und diktieren den Politikern die Gesetzesvorlagen. Und das oft ganz legal, eine neue Qualität der Ausbeutung ist erreicht. Thilo Bode zeigt erstmals das ganze Bild dieser neuen Diktatur der Konzerne, in deren Würgegriff wir Bürger immer stärker geraten. Anhand zahlreicher Beispiele erklärt der unabhängige und leidenschaftliche »Anwalt der Bürger« in seinem neuen brisanten Buch (S. Fischer Verlag): "Die Konzerne sind eine Gefahr für die Demokratie, doch wir können unsere Souveränität zurückerobern."

DO 21. Februar 2019
„DIE LETZTEN TAGE DES PATRIARCHATS“
EIN ABEND MIT MARGARETE STOKOWSKI
Brauchen wir den Feminismus noch? Margarete Stokowski zeigt in ihren Kolumnen (SPIEGEL online), dass es noch einiges zu tun gibt auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft. Sie analysiert den Umgang mit Macht, Sex und Körpern, die #MeToo-Debatte und Rechtspopulismus. Ihre Texte machen Mut, helfen, wütend zu bleiben und doch den Humor nicht zu verlieren. „Wenn ich ihre Kolumnen lese, denke ich: Sie nervt, aber sie hat recht.“ Thomas Gottschalk

Tanja Graf, Geschäftsführerin Literaturhaus

Seit 2016 leite ich das Literaturhaus München, das vor 20 Jahren im Herzen der Altstadt eröffnete und längst eine der beliebtesten und erfolgreichsten Kultureinrichtungen der Stadt ist. Viele Münchner kennen die Brasserie „OskarMaria“ als perfekten Treffpunkt für einen Business-Lunch oder einen entspannten Café nach dem Einkaufen. Darüber hinaus: Im obersten Stockwerk finden fast täglich unter dem Motto „Autoren Live erleben“ hochkarätige Veranstaltungen mit namhaften internationalen Autoren und spannenden Newcomern der Literaturszene statt. Im Erdgeschoß, hinter der Brasserie, zeigen wir Literatur „dreidimensional“ mit wechselnden Ausstellungen. Derzeit läuft die äußerst erfolgreiche Ausstellung „Christoph Niemann, Im Auge des Betrachters.“

Für mich ist es eine Lebensaufgabe, Menschen für Bücher und für Literatur zu begeistern, Inhalte zu vermitteln, den Kontakt herzustellen zwischen Publikum und Autoren, zu zeigen, wie wichtig und wie essentiell für unsere Werte und unser Demokratieverständnis die Beschäftigung mit Literatur ist.

Ich war 25 Jahre lang Lektorin und Verlegerin, bin Literaturwissenschaftlerin (Studium der Romanistik, Neueren deutschen Literatur und Theaterwissenschaften) und ausgebildete Buchhändlerin, war längere Zeit in Verlagen in Paris und in New York tätig. Von 1990-2003 Lektorin, später Programmleiterin beim Piper Verlag. 2004 Co-Gründerin des SchirmerGraf Verlags, der ab 2010 als Graf Verlag unter dem Dach der Ullstein Buchverlage firmierte. 2015-2016 bei Diogenes in Zürich.